Stanislaw Lem, 1967

Der Unbesiegbare

 

Worum es geht

Der Raumkreuzer „Der Unbesiegbare“ landet mit seiner 83-Mann starken Besatzung auf dem augenscheinlich unbelebten Wüstenplaneten Regis III. Dort ist vor einem Jahr das Schwesterschiff „Condor“ verschollen; die Umstände von dessen Verschwinden sollen mit dieser Mission geklärt werden.
Augenscheinlich ist die Landfläche des Planeten unbelebt. Biologisches Leben existiert nur im Ozean. Ansonsten finden sich gigantische Ruinen aus Metall und in Schwärmen umherfliegende kleine „Metallsplitter“.
Was man bei und in der Condor findet, ist nicht schön: Mumifizierte Leichen, undeutliches gekrakel im Bordbuch und im Gehirn einer gefroren aufgefundenen Leiche – absolute Leere. Ein kollektiver Wahn? Unter größten Vorsichtsmaßnahmen wird das vorgefundene analysiert. Es werden Expeditionen ausgerüstet, die bei einzelnen zu ähnlichen Phänomenen führen, wie bei der Besatzung der Condor.

Einer der Biologen entwickelt eine phantastische Theorie, nach der vor unglaubliche langer Zeit zurückgelassene Maschinen das biologische Leben vom Land verdrängt und aufgrund ihrer Programmierung eine eigene „Evolution“ durchlaufen haben. Bleibt die Frage, ob der „Unbesiegbare“ dem Ergebnis dieser Evolution standhalten kann?

Was mir gefällt

Eine eindeutige Definition dazu was Leben ist, ist bislang nicht gelungen. Die universellste Variante stammt meines Erachtens von der NASA und lautet: „Leben ist ein chemisches System, das zur darwinistischen Evolution fähig ist.“ Als einer der ganz Großen der Science Fiction, überschreitet Lem diese Grenze bei Weitem und lässt uns mit der Frage zurück, ob wir alle Folgen technischer Entwicklungen überschauen…

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Bernhard R. Scheurer
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Evolutionärer Humanist • Atheist
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