Dieser Abschnitt der Website beschäftigt sich mit der Geschichte des Textilherstellers "Medima Werke" – Angefangen von der Idee, mit der mein Großvater väterlicherseits 1932 startete, bis zu deren Ende um die Jahrtausendwende.
geschichte

Geschichte

Expansion

ExpansionDie 70er und 80er Jahre stehen im Zeichen der Expansion. Medima hat einen festen Platz im Einzelhandel und dort speziell bei den Sanitätshäusern. Das Produktportfolio erfährt eine Ausweitung in Bereiche, die nicht direkt mit Angora in Verbindung stehen. Medima findet man in fast ganz Europa und in Übersee.
Ein weiterer Schwerpunkt des Unternehmens ist eine ausgefeilte Grundlagenforschung. In diesem Zusammenhang pflegt die Firma Kontakte mit bekannten Persönlichkeiten und Institutionen der Medizin und Bekleidungsphysiologie im In- und Ausland.



Nach anfänglichen Versuchen, im Textilhandel Fuß zu fassen, zeigt sich, daß der Gesundheitsfachhandel der richtige Absatzmarkt ist. Später wird das zu einem Problem werden; aber noch profitieren Medima und tausende von Einzelhändlern von diesem Status Quo.

Nachdem man in den 50ern mit Gesundheitswäsche und Modeartikeln begonnen und mitte der 60er Sportwäsche mit ins Programm nahm, weitet man das Angebot ab den 70gern mit Feinwäsche, Gesundheits-Sandalen und Cashmere-Moden aus. Auch das soll später zu großen Schwierigkeiten führen.

Gegen Ende der 70ger Jahre unterhalten die Medima Werke neben den Produktionsstandorten in Maulburg und Umgebung, Niederlassungen in Frankreich, Italien, Österreich, der Schweiz. und Depots in Belgien und Dänemark. Des weiteren Kooperationspartner in Finnland, Kanada, den Niederlanden, Norwegen, Schweden und den USA.

Der Geschäftsbericht von 1981 erwähnt einen Umsatz von DM 103,1 Millionen, alleine in den Bereichen Angora-Wäsche, -Segmenten und -Strickbekleidung. 70% dieser Summe wird im Inland erziehlt. Von den 800 Mitarbeitern sind 30 ausschließlich mit der Produktforschung und -Entwicklung beschäftigt.

1985 ist Medima die die drittbekannteste Wäschemarke, direkt hinter Schiesser und Triumph. Trotzdem beginnt die Akzeptanz zu schwinden. Nicht zuletzt, weil die erste Trägergeneration langsam verschwindet. Hinzu kommt, daß sich zu unterschiedliche Produktlinien nicht unter einen Hut bringen lassen...




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